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Menschen bei BBS

„Bei uns steckt enormes Potenzial drin.“

Katharina Czepluch ist sicher: „Personal- und Organisationsentwicklerin ist das, was ich am besten kann.“ Und das macht sie mit Leidenschaft bei Bösch Boden Spies. Nicht nur für Führungskräfte, sondern für alle Mitarbeiter. Das ist ihr Credo. Im Interview spricht sie über einen Bestseller, die bunte Mannschaft und ihr demnächst wichtigstes Projekt.

Katharina Czepluch hat Geschmack gefunden an Bösch Boden Spies und dessen Produkten. Und ihren Traumjob dazu. Die agile 35-Jährige kam auf Umwegen zur Personal- und Organisationsentwicklung: Nach einem Einstieg als PR-Beraterin in einer Agentur entdeckte die gebürtige Göttingerin später ihre wahre berufliche Liebe.
Seit drei Jahren gestaltet sie bei uns Personal- und Organisationsentwicklung, Weiterbildung, Recruiting und vieles mehr. Aktuell bringt sie mit Unterstützung einer neuen Kollegin unsere Personalarbeit und -strategie auf ein neues Level. Parallel gibt es ein weiteres wichtiges Projekt: Im Frühling wird Katharina Czepluch zum ersten Mal Mutter.

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Frau Czepluch, kennen Sie eigentlich jeden bei Bösch Boden Spies?

Klar kenne ich von jedem, den ich auf unseren Fluren treffe, den Namen, die Aufgaben und noch etwas mehr. Und da bin ich kein Einzelfall, ich glaube, die meisten Kollegen haben diesen Anspruch – und wir bemühen uns in der Einarbeitung, dass jeder dazu auch die Chance bekommt.

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Bei Bösch Boden Spies arbeiten Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kultur. Macht ein derart heterogenes Team die Arbeit für Personalentwickler besonders schwierig?

Natürlich sind die Anforderungen dadurch besonders vielfältig. Die Aufgaben eines Personalentwicklers sind meiner Meinung nach aber schwieriger, wenn man eine homogene, graue Masse hat, und nicht weiß, wie man neue Impulse setzen kann. Bei uns steckt enormes Potential drin.

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In Ihren Bereich fällt auch der Moin-Kasten, also das Vorschlagswesen: Wie viele Verbesserungsvorschläge haben die Bösch Boden Spies-Mitarbeiter denn?

Beeindruckend viele! Und so unterschiedliche quer durch alle Bereiche: von Incentive-Wünschen über Prozess-Optimierung bis zu Nachhaltigkeits- und Umweltthemen. Daran sehe ich auch, welche Bedürfnisse die Mitarbeiter haben, welche Tendenzen es gibt und auch, was grade niemanden interessiert.

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Ihr Ziel sind bestens qualifizierte und motivierte Mitarbeiter. Welche Maßnahmen bringen die meisten Erfolge?

Wenn ich dafür ein Patent-Rezept hätte, würde ich ein Buch schreiben, und das würde garantiert ein Bestseller. Welche Maßnahme gut greift, unterscheidet sich von Person zu Person und von Lebensphase zu Lebensphase. Die meisten Menschen wollen „Ja“ zu ihrem Unternehmen sagen können – das ist wichtig. Außerdem darf es nicht zu mühsam sein, mitzugestalten und Ideen umzusetzen. Und es muss Entwicklungschancen geben. Durch unser Wachstum tun sich immer wieder neue Türen auf, die bislang nicht fest als Karrierestufe definiert sind, aber viele Chancen bieten.

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Sie haben Ihre Karriere in der PR begonnen und sind in den Personalbereich gewechselt. Können Sie sich eine Rückkehr vorstellen?

Nein. Ich habe lange nach meiner beruflichen Heimat gesucht und sie mittlerweile gefunden – von der Tätigkeit und vom Unternehmen her. Warum sollte ich etwas machen, was weniger Spaß macht?

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Vor Bösch Boden Spies waren Sie Personalreferentin in einer Bonbonfabrik. Sie haben anscheinend Geschmack an der Lebensmittelbranche gefunden.

Das kann man so sagen! Ich habe zwar nicht nur nach Personalstellen im Lebensmittelbereich gesucht, aber ich habe mich sehr gefreut, als ich gemerkt habe, dass ich ein Unternehmen toll finde und auch noch dessen Produkte mag. Lebensmittel sind etwas Grundlegendes, und wie kann man deutlicher zu etwas „Ja“ sagen, als es aufzuessen? Tatsächlich esse ich seit frühester Kindheit Nüsse und Trockenfrüchte in großen Mengen. Noch lieber als Bonbons.

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Welche Zutat aus dem Bösch Boden Spies-Sortiment ist besonders nach Ihrem Geschmack?

Eigentlich mehrere: der Nuss-Frucht-Mix aus unseren Konferenzräumen. Weil der einfach so divers ist und viele leckere Komponenten enthält. Der Reiz daran ist, das Richtige zusammen zu essen. Also nicht nur die Cranberry, sondern die Cranberry mit einer Mandel oder die Walnuss mit einer Trockenpflaume. Und immer wieder entdecke ich auch was Neues darin.

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Privat packen Sie und Ihr Partner gerne die Fahrräder auf Ihren Bulli, Yogamatte rein, ein paar gute Bücher und los geht’s – wohin denn?

Überall dahin, wo man mit dem Auto hinkommt. Vorletztes Jahr waren wir in Galizien, also Nordspanien: weit, aber unglaublich schön. Sardinien war eines der wenigen Ziele, wo wir zweimal waren – da mussten wir einfach noch mal hin. Letztes Jahr waren wir in Norwegen, im heißesten norwegischen Sommer, den man sich vorstellen kann. Wir sind sogar recht viel Fahrrad gefahren, was in Norwegen schon eine Kunst ist, denn ein Fahrradland ist es wirklich nicht.

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Und demnächst brauchen Sie einen Fahrradsitz und einen Kindersitz fürs Auto.

Genau. Ende April kommt unser Nachwuchs, und wir versuchen, unserem Kind schon pränatal klarzumachen, dass ohne Urlaub im Bus gar nichts geht. Vielleicht wird unser Reise-Radius etwas kleiner, aber Urlaub im Bus ist gesetzt.

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Ihr Nachwuchs wird Ihr Leben vermutlich ganz schön umkrempeln. Werden Ihnen Erfahrungen aus dem Job bei dieser ganz besonderen Personalentwicklung wohl helfen?

Natürlich bin ich ein bisschen „vorgeschädigt“ durch meine Coaching-Ausbildung und den systemischen Ansatz. Das wird sich bestimmt in der Erziehung auswirken. Aber einen Entwicklungsplan braucht das Baby noch nicht. Dafür bin ich mir umgekehrt sicher, dass es meinen Job bereichern wird, menschliche Entwicklung sozusagen am eigenen Leib zu erfahren.

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Alles Gute für Ihr Nachwuchs-Projekt. Bleiben Sie Bösch Boden Spies denn auch als Mutter erhalten?

Auf jeden Fall. Ich komme zurück!