Starke Lebensmittel-Trends mit Potenzial.

Immer mehr Konsumenten achten heute darauf, was in ihren Lebensmitteln steckt und wie sie sich bewusster ernähren können. Viele wünschen sich Produkte mit einem funktionellen Mehrwert. Andere suchen ein komplett neues Geschmackserlebnis. Wieder andere möchten auf bestimmte Inhaltsstoffe verzichten.

Teil unserer Arbeit ist es, solche Trends zu erkennen, um dann auf die sich stetig ändernden Bedürfnisse mit der Entwicklung neuer Produktkonzepte zu reagieren.

Eine Auswahl der aktuell wichtigsten Trends in der Lebensmittelbranche haben wir hier zusammengestellt.

Naturally Functional

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Dieser Trend ist die Königdisziplin aller Trends und zeitgleich die stärkste Basis für Erfolg. Damit unterstützt und befeuert „natürlich funktionell“ alle anderen Trends. Entsprechend reiht sich der Trend nicht in die Reihe der anderen ein, sondern ist im Verständnis übergeordnet anzusehen. Natürlich gesunde Lebensmittel & Zutaten mit Mehrwert sind das, was Verbraucher in erster Linie wollen – und zwar mehr als alles andere. So braucht es keine weiteren Health Claims. Dieser Trend ist für alle Unternehmen von Bedeutung, die wachsen wollen. Er ist ein Treiber für Zutaten & Marken – die Zutaten verleihen der Marke ein gesundes Image. Die Marke verleiht wiederum der Zutat mehr Bekanntheit.

Snackification

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Der große Snacking Trend basiert auf der Änderung in den tagtäglichen Abläufen und der Schnelligkeit und Dynamik, mit welcher heutzutage der Alltag bestritten wird. Die Verzehrgelegenheiten haben sich verändert. Die Tatsache, dass zu jeder Tageszeit gesnackt wird, hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass sich fast jede Lebensmittelkategorie zu einer Snackingkategorie entwickelt hat. Ein wichtiger Aspekt ist die große Innovationskraft, die im Snackingbereich gewünscht ist. Es darf außergewöhnlich und innovativ sein – denn die Konsumenten sind experimentierfreudig.

Beverages Reinvented

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Die Industrie befindet sich im Wandel, der Health und Well-being Trend hat den Verbrauchern ein Zucker-Bewusstsein eingehaucht. Getränkeinnovationen sind absolut gewünscht bei Verbrauchern, sie sollen möglichst gesund sein und einen möglichst hohen Mehrwert mit sich bringen  Darüber hinaus kristallisieren sich folgende Trends in Getränken heraus: Innovationen in jeglicher Form, Getränke in kleinen Verpackungsgrößen, die als Snack angesehen werden können, nicht nur Premium, sondern super Premium sowie auch Getränke mit Textur. Ungewöhnliche Geschmackskombinationen – wie Kaffee und Tee in Verbindung mit anderen Geschmäcken gewinnen an steigender Bedeutung.

Colour is Key

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Soziale Netzwerke wie Pinterest und Instragram sind maßgeblich ausschlaggebend für die farbliche Vielfalt. Es geht darum, Produkte in Szene zu setzen und möglichst attraktiv zu platzieren. Lebensmittel sollen so anregend und appetitlich wirken, dass sie es würdig sind, sie direkt in dem eigenen Instagram Account hochzuladen. Dennoch geht dieser Trend ebenso einher mit Natürlichkeit. Der Verbraucher akzeptiert keine künstlichen Farbstoffe mehr, es muss gewährleistet sein, dass die attraktive Farbe des Produktes durch natürliche Farbgeber entstanden ist.

Personalization

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Personalisierung basiert auf der Skepsis, die Konsumenten gegenüber den Aussagen der Lebensmittelindustrie entwickelt haben. 76% empfinden die Aussagen der Lebensmittelindustrie als verwirrend. Der Gedanke des Trends ist: ich kenne meinen Körper und weiß am allerbesten, was für diesen gesund und gut ist – ob nun laktosefrei oder glutenfrei, protein- oder ballaststoffreich, der Trend führt dazu, dass der Konsumentenmarkt bald aus einem sehr fragmentierten Nischenmarkt bestehen wird. Für jeden persönlichen Ernährungsplan muss etwas dabei sein.

Shift to Premiumization

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Das gewisse Etwas, das ein Produkt für den einzelnen Verbraucher mit sich bringt und zusätzlich Qualität verleiht. Es geht um Genuss, Raffinesse & authentische Strahlkraft. Die Verbraucher fordern premium-Aspekte in allen Produktkategorien und sind dabei bereit, für solche Produkte einen höheren Preis zu zahlen, die ihnen persönlich einen Mehrwert bieten und ihren ganz individuellen Bedürfnissen entsprechen. Dabei wird Premium durch unterschiedliche, ganz individuelle Attribute definiert,– sei es ein Image, das das Produkt für den Konsumenten verkörpert, erlesene Geschmackskombinationen als herausragendes Qualitätsmerkmale sowie Herkunftsangaben, die eine Geschichte erzählen können oder die Verbindung zu Nachhaltigkeit generell.

Bountiful choice

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Reichliche Auswahl- steht für Abwechslung, Überraschung, Spaß & Erleben, ebenfalls gepaart mit dem Wunsch des Verbrauchers nach Individualität. Generell sind Innovation keine Grenzen gesetzt – es geht um das Zusammenspiel von Textur, Optik und Geschmack. Dieser kategorieübergreifende Trend zeichnet sich durch eine zunehmende Experimentierfreude der Verbraucher aus und setzt die Hersteller unter Druck diesem Wunsch nach Abwechslung nachzukommen. Dabei muss das Rad nicht neu erfunden werden: Erdnussbutter, die man bisher eher nur in ihrer reinen Form kannte, kann durch Geschmackskombinationen wie Erdnussbutter-Cranberry-Zimt ein neuartiges Image bekommen.

Kids in Focus

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Bereits in der 2017er Trendübersicht unter den ersten zehn Trends enthalten, bleibt dies aktueller denn je. Das heißt, es gilt eine doppelte Zielgruppe zu bedienen: die Kinder & die Eltern. Von Vorteil ist hier, dass Kinder häufig offen sind für neue Produkte und Geschmacksrichtungen. Produkte in bunten und kindgerechten Verpackungen, die Spaß versprechen, treffen den Nerv – die Zielgruppe der Eltern kann durch enthaltene Gemüse und Früchte, die ein gesünderes Image verleihen, adressiert werden.

Texture

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Eine neue Facette der Rezeptur. Mit dem Fokus auf die Textur hat die Industrie eine weitere Form gefunden, Produkte für Verbraucher speziell und attraktiv zu machen. Ein besonderes Mundgefühl ist für viele Verbraucher spannend. Konsumenten damit zu überraschen, hat in 2018 großes Potenzial. Bereits in den letzten fünf Jahren verdoppelte sich die Zahl der Texturauslobung auf Neuprodukterscheinungen. Noch immer sind Saaten eine beliebte Zutat für das gewisse „Knusper-Extra“, mit dem positiven Nebeneffekt, dass sie auch eine gute Quelle für Protein sind.

Full disclosure

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Die Verbraucher fordern von den Herstellern vollständige Transparenz entlang der gesamten Lieferkette. Clean Label ist der neue Standard, den Verbraucher voraussetzen, das heißt damit allein kann sich ein Hersteller nicht mehr von den anderen abgrenzen. Es herrscht zunehmendes Misstrauen der Verbraucher, dem die Hersteller entgegen wirken müssen. Entsprechend werden zunehmend Claims über Natürlichkeit, Ethik und Umwelt auf Neuprodukten verwendet, die Aussagen treffen wie: umweltfreundliche/recycelbare Verpackung (z.B. grüner Punkt), humane Arbeitsbedingungen (z.B. Fair Trade, UTZ-Siegel), Schutz von Tieren & Artenvielfalt/artgerechte Tierhaltung (WWF, SAFE-Siegel) oder umweltschonende Produktion/Anbau (z.B. FSC-Siegel).

Clean supreme

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Bei den Konsumenten sind in den letzten Jahren die Ansprüche an ein Produkt deutlich gestiegen. Sie möchten die Produkte verstehen und ihre Wertschöpfung möglichst genau verfolgen können. Aus diesem Grund erfährt das bereits zu einem weltweiten Standard gewordene Clean Label mit Clean Supreme eine Erweiterung. Clean Supreme entspricht einem ganzheitlichen Ansatz, der nach Transparenz über die gesamte Wertschöpfungskette verlangt.

Plain sophistication

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Für Genussprodukte in Premiumqualität sind Verbraucher bereit, mehr Geld zu bezahlen. Hier vertrauen sie vor allem auf bekannte Marken, wünschen sich von diesen zugleich aber auch etwas Neues. So geht der Trend bei Produkteinführungen wieder zurück zu den Ursprüngen einer Marke – die durch klassisches Branding und Packaging betont werden. Auf diese Weise gelingt es etablierten Markenherstellern, ihr Portfolio durch Premiumprodukte mit authentischem Charakter zu ergänzen.

Body in tune

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Viele Verbraucher setzen heute auf ganz individuelle Ernährungsregeln. Sie sind aufgeklärt über Produkte und Zutaten, die ihnen gut bekommen, und bevorzugen diese bei der Erstellung ihres personalisierten Speiseplans. Dabei greifen sie zudem auf Erfahrungswerte zu Free-From-Produkten und speziellen Ernährungsformen – wie zum Beispiel Paleo – zurück und legen großen Wert auf hochwertige Zutaten, die gesund sind: Proteine, Fruchtzutaten und Ballaststoffe.

Sugar under pressure

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Die Lebensmittelindustrie steht unter Druck, die Menge von zugesetztem Zucker in Produkten nachweislich zu senken. Aber oftmals führt eben genau dieser zugesetzte Zucker zu dem Grad an Süße und zu dem Geschmack, den die Konsumenten so mögen. Es besteht also die Herausforderung, den Anspruch an genussvolle Produkte und saubere Zutatenlisten zu vereinen. Hier bieten unter anderem Fruchtrohstoffe eine Lösung für Produkte mit attraktiven Geschmacksprofilen und natürlichen Zutaten.

Snackification

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So unterschiedlich wie die einzelnen Momente im Tagesablauf, so unterschiedlich sind auch die Anforderungen an das entsprechende Essen. Weil es manchmal nur etwas Kleines sein soll, hält der Snack-Trend an und erschließt alle Lebensmittelkategorien. Die Produktpositionierungen erfolgen abhängig von den Verzehrgelegenheiten über den gesamten Tag: Ob zum Frühstück, nach dem Sport, bei der Arbeit oder am Abend – es gibt für alle Gelegenheiten das passende Snackprodukt.

Kids in focus

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In Familien haben Kinder großen Einfluss auf den täglichen Speiseplan. Seitdem die Lebensmittelindustrie sie als wichtige Zielgruppe entdeckt hat, gehören die Zeiten von Quengeleien immer häufiger der Vergangenheit an. Durch kindgerechtes Packaging werden die Konsumenten von morgen spielerisch früh an gesunde Zutaten herangeführt. So werden beide Zielgruppen – Eltern und Kinder – zufriedengestellt. Und die junge Generation ist inzwischen besser aufgeklärt über gesunde Lebensmittel und abwechslungsreiche Ernährung, sie ist offen für neue Produkte sowie Geschmackserlebnisse und sie beeinflusst die Eltern beim Kauf von liebgewonnenen und authentischen Produkten.

Seeds of Change

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Das Interesse der Verbraucher an Saaten ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Chia und Quinoa, die lange Zeit in vielen Ländern völlig unbekannt waren, haben sich mittlerweile ihren Weg in verschiedenste Lebensmittelkategorien gebahnt und haben auch den Weg für traditionellere Saaten wie Mohn, Sesam und Leinsamen geebnet. Sie sind eine natürliche Quelle für Geschmack und Textur und bieten mit ihrem hohen Proteingehalt einen Mehrwert für die Gesundheit. Dank des gesunden Images dieser Wundersaaten haben es einige inzwischen sogar bis ins Getränkeregal geschafft.

Strong growth for clean label

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Clean Label ist zu einem weltweiten Standard geworden: Große Lebensmittelhersteller planen, zukünftig alle künstlichen Farbstoffe von ihren Zutatenlisten verschwinden zu lassen. Darüber hinaus möchten sie ihr Sortiment mit Reformulierungs-Strategien an die neuen Verbraucheranforderungen anpassen. Viele Hersteller nutzen diese Entwicklung, um beispielsweise auf natürliche Farbgeber umzusteigen und so auch die steigende Nachfrage nach Frucht- und Gemüsezutaten zu erfüllen.

Free from all

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Neueste Produkteinführungen werben heute oft mit den Zutaten, die nicht in den Produkten enthalten sind. Glutenfrei und lactosefrei sind nur zwei der Deklarationen, die derzeit einen Hype erfahren. Selbst Verbraucher, die keine Unverträglichkeiten haben, bevorzugen mittlerweile Free-From-Produkte. Die Lebensmittelindustrie reagiert auf diese Nachfragewelle und lanciert glutenfreie, lactosefreie und vegane Produkte, wann immer es möglich ist. Dadurch werden zunehmend natürliche Zutaten eingesetzt, die diesen Kennzeichnungen entsprechen.

The „Flexitarian effect“

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In den westlichen Märkten bilden Vegetarier zwar noch die Minderheit der Konsumenten, aber auch Normalverbraucher reduzieren aus Tierschutz- und Nachhaltigkeitsaspekten ihren Fleischkonsum immer weiter. Der Anspruch dieser Verbraucher ist hoch – sie wünschen sich Produkte, die innovativ und geschmacksintensiv sind und zusätzlich einen guten Fleischersatz darstellen. Fruchtrohstoffe erfahren durch diesen Konsumentenanspruch eine größere Nachfrage und werden aufgrund ihres Geschmacks- und Texturprofils sowie ihrer gesundheitlichen Aspekte fortlaufend beliebter.

Green light for vegetables

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Verbraucher sind sich zunehmend darüber bewusst, dass Gemüse ein wesentlicher Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung ist. Für die Lebensmittelindustrie bietet das die spannende Chance, Gemüse in ein neues Licht zu rücken. Smoothie-Produzenten machen es hier der Industrie schon vor. Denn Früchte werden dem Gemüse oft bevorzugt – aber durch die Kombination beider Komponenten ergeben sich etliche Möglichkeiten für innovative Produkte mit Gemüsezutaten. Über diese können auch Kinder an gesunde Ernährungsalternativen herangeführt werden.

Value added fruit

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In den letzten Jahren haben Fruchtzutaten einen enormen Aufwind bekommen. Denn die Zugabe von konservierten Früchten zu Produkten aller Lebensmittelkategorien führt nicht nur zu neuen attraktiven Geschmacksvarianten, sondern wird auch dem Anspruch an eine gesündere Ernährung gerecht. Die Mehrwerte, die Produkte hierdurch erhalten, erfüllen aktuelle Konsumentenwünsche zu Produktkategorien wie Schokolade, Joghurt, Müsli und Müsliriegeln. Besonders Früchte mit einem erwiesenen gesundheitlichen Mehrwert wie Cranberrys, Blaubeeren und auch exotische Früchte wie Goldenberries sind für Lebensmittelhersteller eine gute Möglichkeit, ihren Produkten ein neues Image zu geben, das für gesunden Genuss steht.

Creating a real link

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Millennials sind eine wichtige Zielgruppe bei den heutigen Produktentwicklungen. Sie schätzen authentische Produkte und Marken mit einer Geschichte dahinter. Dieser Anspruch geht über bloße Produktzertifizierungen hinaus und fordert eine nachhaltige Entstehung des Produktes. Millennials achten beim Kauf auf Marken, bei denen deutlich wird, dass Produkte unter fairen Bedingungen für alle Beteiligten hergestellt wurden. Neben der Authentizität des Produktes steht für sie auch die Nachfrage nach immer ausgefalleneren Geschmacksnoten im Fokus. Fruchtzutaten als klassische Naturprodukte von Lieferanten, die mit Farmer-Kooperativen faire Bedingungen in der gesamten Wertschöpfung gewährleisten, sind eine optimale Antwort auf diese Bedürfnisse.

Small players, big ideas

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Die Lebensmittelindustrie begegnet heute vielen neuen Mitbewerbern: Immer mehr Start-up-Unternehmen greifen die Ansprüche von neuen Zielgruppen auf und bedienen sie mit innovativen Produktentwicklungen. Diese kleinen Unternehmen agieren schnell und zielgerichtet und stellen somit eine erstzunehmende Konkurrenz für die großen Lebensmittelkonzerne dar.

Beyond the athlete

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Hersteller von Sporternährungsprodukten haben erkannt, dass sie ihre Zielgruppe um ernährungsbewusste Konsumenten erweitern können. Auf der anderen Seite haben die Verbraucher erkannt, welchen Vorteil Sporternährungskomponenten bieten. Sie schätzen den enthaltenen, hohen Proteinanteil sowie die energiefördernden Inhaltsstoffe und integrieren deshalb Sportriegel und proteinreiche Müslis in ihren täglichen Speiseplan. Das bietet den entsprechenden Herstellern von Sporternährung die Möglichkeit, neue Kategorien zu erobern und über die üblichen Geschmackssorten wie Schokolade- und Vanille hinauszugehen.

The indulgence alibi

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Einige Produktkategorien, wie zum Beispiel Schokolade und Desserts, lassen keine Positionierung der Produkte über rein gesundheitliche Mehrwerte zu. Doch gerade gesundheitsbewusste Konsumenten suchen beim Verzehr von Genussprodukten nach einer Rechtfertigung ­– sie wollen sich nicht ganz so schuldig fühlen, wenn sie mit einem Stück Schokolade gesündigt haben. Ein klassisches Genuss-Alibi kann ihnen durch qualitativ besonders hochwertige Zutaten geboten werden. Beispielsweise Schokolade mit ganzen Fruchtstücken oder Nüssen. Denn diese Zutaten sind gesund. Aber auch kleinere Verpackungsgrößen, bei denen der Genuss beschränkt ist, finden bei den Konsumenten großen Anklang.

Taste for new experiences

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Rund um den Globus steigt die Nachfrage nach exotischen, authentischen und originellen Produkten. Gerade Konsumenten, die viel gereist sind, probieren gern neue Geschmacksrichtungen und Produkttexturen aus. Dieser Trend reicht in alle Lebensmittelkategorien hinein und gibt viel Raum für Produktinnovationen und Sortimentserweiterungen. Früchte mit exotischem Charakter und in bisher unbekannten Kombinationen sind nur ein Beispiel für eine Antwort auf diese Entwicklung.