Pektin

Das natürliche Geliermittel

Pektin

Pektine wurden bereits vor mehr als 200 Jahren in Früchten entdeckt. Doch erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde ihr praktischer Nutzen in der Lebensmittelproduktion erkannt. Aufgrund seiner gelierenden, verdickenden und stabilisierenden Eigenschaften hat Pektin vor allem in der Lebensmittelindustrie, aber auch in der kosmetischen und pharmazeutischen Industrie große Bedeutung erlangt.

Hochspezialisierte Pektine werden heute hauptsächlich aus frisch entsafteten und schonend getrockneten Äpfeln oder Zitrusfrüchten gewonnen. Der Herstellungsprozess von der Frucht bis zum Pektin erfordert viel Erfahrung und Sorgfalt, um eine höchstmögliche Qualität und Reinheit zu gewährleisten.

Pektin ist ein natürlicher Bestandteil der Zellwände und Mittellamellen aller höheren Landpflanzen. Es gehört zu den Heteropolysacchariden, da es neben der Galakturonsäure auch Neutralzucker wie Arabinose und Galaktose in Seitenketten enthält. Die lineare Galakturonsäure-Hauptkette ist durch Rhamnose-Moleküle unterbrochen. Die Galakturonsäure-Bausteine können mit Methanol verestert werden, wodurch Pektine mit unterschiedlichen Veresterungsgraden entstehen. Die Reinheitsanforderungen für Pektin sind in internationalen Spezifikationen vorgeschrieben.

Herkunft

  • Deutschland

Qualitäten

Hydrocolloide

Partner

Ansprechpartner