Für 2026 wird die EU-Apfelernte auf 9,5 Mio. Tonnen geschätzt. Das entspricht einem Rückgang von 15,6 % gegenüber dem Vorjahr und liegt 14,3 % unter dem Dreijahresdurchschnitt.
Polen bleibt mit 2,67 Mio. Tonnen der größte Apfelproduzent Europas, gefolgt von Italien (2,27 Mio. Tonnen), Frankreich (1,16 Mio. Tonnen) und Deutschland (1,01 Mio. Tonnen).
Besonders stark fällt der Ernterückgang in Polen aus. Mit rund 30 % weniger Ernte als im Vorjahr und 27 % unter dem Dreijahresdurchschnitt gehört Polen zu den Ländern mit den deutlichsten Rückgängen innerhalb der EU. Frostereignisse und witterungsbedingte Herausforderungen haben die Ernte beeinträchtigt.
Trotzdem bleibt Polen der wichtigste Beschaffungsmarkt für die europäische Verarbeitungsindustrie. Mehrere Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die tatsächliche Erntemenge am Ende etwas höher ausfallen könnte als derzeit prognostiziert.
Für die BIO EU-Apfelernte wird ein Rückgang von rund 14% prognostiziert. Während Polen und Frankreich aufgrund von Spätfrösten deutliche Einbußen bei der Bio-Apfelernte erwarten, liegt Deutschland mit einem Rückgang von 18,7 % trotz der geringeren Erntemenge weiterhin im Bereich des langjährigen Niveaus. Robuste und schorfresistente Sorten zunehmend an Bedeutung, da sie den Anforderungen des ökologischen Anbaus sowie den Herausforderungen des Klimawandels besser gerecht werden.
Trotz der kleineren EU-Ernte rechnen viele Marktteilnehmer zunächst mit einer guten Versorgung. Ausschlaggebend dafür sind die vorhandenen Lagerbestände sowie die prognostizierten Ernten wichtiger Herkunftsländer außerhalb der EU.
Besonders die Türkei erwartet nach den Frostschäden des Vorjahres wieder eine durchschnittliche Ernte von 4,67 Mio. Tonnen.
Vor diesem Hintergrund rechnen wir mit einer ausreichenden Verfügbarkeit und stabilen Preisen für das vierte Quartal 2026. Eine Festigung des Marktes erwarten viele Händler und Verarbeiter eher ab dem Frühjahr 2027, sofern die Lagerbestände zügig abgebaut werden und die tatsächlichen Erntemengen in Polen, Deutschland und Italien niedriger ausfallen als derzeit angenommen
Dürre, Frost und Hagel erfordern verstärkte Investitionen in Bewässerungs- und Schutzsysteme seitens der europäischen Obsterzeuger. Gleichzeitig steigen die Produktionskosten entlang der Wertschöpfungskette weiter.
Für die Herstellung unserer Apfelzutaten setzen wir auf qualitativ hochwertige, nachhaltig erzeugte Äpfel von langjährigen Partnerbetrieben aus Deutschland und Polen. Durch diese vertrauensvollen Beziehungen sichern wir eine gleichbleibend hohe Qualität und zuverlässige Verfügbarkeit. Gemeinsam mit unserem Partner Biosanica bieten wir Ihnen zudem ein vielfältiges Sortiment an Apfelchips und weiteren Apfelzutaten in EU-Bio-, Naturland-, Bioland- und Demeter-Qualität.
Bitte kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen über den Anbau und die Produktion unserer Apfelzutaten. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit gemeinsam mit unserem Team neue Produkt- und Sortimentskonzepte zu erarbeiten.
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Wir freuen uns, Sie auch in dieser Saison mit hochwertigen Apfelzutaten zu unterstützen.
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